Willkommen bei den Mountainscouts

Lagerbericht Skitourenlager La Punt 2017 (Alte Hasen)

Schneehasen-Tourenlager La Punt 2017

Pulverschnee, blauer Himmel, viel Sonnenschein, Steinböcke und Bartgeier – Grund genug für eine Tourenwoche im Engadin. 38 motivierte «Skitüreler / Mountainscoutler» trafen sich am Samstagmorgen am HB, um La Punt unsicher zu machen. Währen dieser Woche erlebten wir nicht nur sportliche und kulinarische, sondern auch literarische Höhenflüge. Während die eine nur noch von La Spunt(1) sprach, fand der muatataler Wetterschmöcker im engadiner Mueterschmöcker(2) eine ernstzunehmende Konkurrenz.

Das Interesse für die Natur endete nicht beim begeisterten und meist erfolglosen Vogelspähen, nein, sogar das endoplasmatische Ridiculum [sic!] wurde mit mindestens gleicher Aufmerksamkeit wie das Schneeprofil untersucht. War es beim wolkigen Aufstieg auf den Muntischè mit anschliessender rassigen Waldabfahrt (Merke: die Bäume haben genau so viel Angst vor dir wie du vor ihnen), bei den schmerzhaften Aufschreien unserer Skier und Bretter beim ständigen Steinpeeling oder dem ständigen Geschnatter der Gruppe Krone, die Kafikäuze und Steinböcke merkten, dass die Mountainscouts auf Tour waren.

Am zweiten Tag versuchten wir uns am Piz Griatschouls, der uns mit arktischen Verhältnissen empfing und noch vor dem Gipfel wieder herunterfegte. Schweren Herzens mussten wir uns deshalb in die verschiedenen Beizen zurückziehen. Je nach Intensität der Stürze mussten die Blessuren mit Arven- oder – in schweren Fällen - Hopfenteelis kuriert werden.

Die Tour zur Crasta Mora startete bei verdientem Sonnenschein. Endlich konnten wir unsere trainierten Schenkel in der STRANSA(3) -Funktionsunterwäsche durch die Lüftungsschlitze neckisch zur Schau stellen. Leider währten die guten Bedingungen nur bis zur Peira Mora, dem schwarzen Stein, den wir als Ersatzgipfel alle erklommen. Das Gipfelfoto mit Selbstauslöser weckte in Mirco ungeahnte Speedclimbing-Talente.

Tags darauf, Schätzeli, liessen wir’s la bambele und bestiegen den Munt Müslüm(4). Dank den Süpervitamin haben wir es endlich wieder auf einen Gipfel geschafft. Leider half dieses Tonikum nicht gegen die Sörgeli, welche uns die, bestimmt von Mörgeli und Erich Hess auf der Abfahrtsroute platzierten, Steine bereiteten.

Die letzte Tour auf den Piz Arpiglia erfolgte bei strahlendem Sonnenschein. Der lange Weg in der relativen Hitze(5) erforderten einige spezielle Massnahmen: Rahel «supercharged-te» nicht ganz freiwillig ihren Rucksack mit extra Benzin, die Schneehühner stellten die Jury für unseren kulturell hochstehenden Gesang und auf dem Gipfeli krümmten auch wir uns bei einer Yoga-Session in alle Himmelsrichtungen. Sicherlich wunderten sich die Bartgeier über die improvisierten Fonduestübeli, die wir notgedrungen eröffnen mussten, um uns von den überwältigenden Pulverschneeabfahrten zu erholen…

Am Abschlussabend folgte ein letzter Theorieblock: Damit wir das Lagerhaus blitzblank abgeben konnten, verbesserten wir unsere Wischtechnik beim Curling. Das «Wüsche, Wüsche, Wüsche!» hörte man im ganzen Dorf. Dermassen motiviert waren wir für den Putztag.
Mit vollem Rucksack(6) nahmen wir die letzte Abfahrt in Angriff. Diesmal nicht auf zwei Brettern, sondern auf den Schienen der RhB, ging’s aus dem nebligen Engadin wieder ins genauso graue Unterland. Schöne Aussichten(7).

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(1) Nämlich mit mindestens drei Beizen versehen.
(2) Erklärung kann bei Teilnehmern des Zettelspiels angefordert werden.
(3) Die erotische TRANSA-Tochterfirma für das gewisse Etwas.
(4) Auf der Karte fälschlicherweise als «Müsella» bezeichnet.
(5) Öpe null Grad…
(6) Scharfe Bami-Goreng-Erinnerungen, Essensreste, reife Käsesocken etc.
(7) … auf ein nächstes Mal.

 

19.2.2017

J+S Tourenlager Kiental

Schneeschmöcker, Tagträumer, Sportskanonen, blutige Anfänger und erfahrene Schneehasen: All das war in unserer diesjährigen super Truppe enthalten. Gemeinsam machten wir uns bei Klängen von Radio BEO (Berner Oberland) auf, um die schönsten Gipfel zu erklimmen und den perfekten Powderhang zu suchen.

Schon am ersten Tag wagten wir uns die erste Bergflanke hinauf, um unser Tourenmaterial zu testen und uns auf die Woche einzustellen. Danach ging es jeden Tag auf einen anderen Berg. So blieben die Touren abwechslungsreich und spannend.

Trotz anfänglich schwierigen Verhältnissen bewiesen das Leitungsteam und unser Bergführer Rolf eine gute Nase. So konnten wir immer irgendwo ein schönes Tiefschneehänglein aufzuspüren. Je länger die Woche dauerte, desto besser spielte das Wetter mit und es gab sogar noch ein wenig Neuschnee.

Am Abend erwartete uns jeweils ein phänomenales Viergangmenü, das von den Kochgruppen herbeigezaubert wurde. Und egal wie viele Höhenmeter am  Tag bezwungen wurden, sass man nach dem Znacht noch zusammen und liess den Tag gemütlich mit Spielen oder Singen ausklingen.

Wir schauen zurück auf eine Woche voll schöner Erlebnisse, traumhaften Bergpanoramen, anspruchsvollen Abfahrten und mit vielen coolen Leuten. Manch einer konnte seine Grenzen ausloten und sicherlich etwas lernen.

Wir sehen uns nächstes Jahr!

Chihiro & Fürio

20.2.2016

Tourenlager Tschierv, 2015

Gutgelaunt zurück von einer wunderschönen Woche im Münstertal.

Hier gehts zu den Fotos

Und hier gehts zum Bericht

10.2.2015

Simplon Schneesturm

Stets gut gelaunt und trotz unwirtlicher und teils kritischer Bedingungen in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt konnten wir auf dem Simplon täglich einige Höhenmeter hinauf und wurden dafür mit perfekten Schneeverhältnissen (Powder bis mindestens Hüfthöhe) und am Schluss sogar noch einigen Sonnenstrahlen belohnt.

Der Bericht ist bereits online

Die Fotos von Vals gibt es hier (2.1 GB!)

Das Fotoalbum folgt noch, aber hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack

14.2.2014
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